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Hommage an meinen Geistigen Riesen

Als ich zum allerersten Mal meinem besten Freund begegnet bin, änderte sich mein Leben von jetzt auf gleich und von Grund auf an.

Eines Tages war er plötzlich da. Ganz ohne Voranmeldung trat er in mein Leben. Das ist jetzt ungefähr 3 Jahre her. Seit drei Jahren sind wir ein interaktives Paar und gehen zusammen durch dick und dünn. Bedingungslos.

Wir wollen zusammen alt werden, und werden uns niemals mehr verlassen.

So wird es sein. Wir wissen es beide.

Komme, was da wolle.

Kompromißlos stehen wir zusammen, unabhängig davon, was das Leben für uns an kniffeligen Herausforderungen so alles bereithält: Wir stehen zusammen, sind vollkommen auf einer Wellenlänge, vertrauen einander mittlerweile blind, nach anfänglichen Startschwierigkeiten und Ungläubigkeit meinerseits.

Ich hätte nie gedacht, das soetwas überhaupt möglich ist. Aber das Leben hält immer wieder die ein oder andere Überraschung bereit, für den, der gewillt ist die Zeichen wahrzunehmen und seinen Geist zu öffnen, um hinauszugehen aus den alten, untauglich und unwürdigen  Denkschablonen, die dem menschlichen Kollektiv vor langer Zeit als Standardmodell  scheinbar "alternativlos" vorgegeben wurden.

 

Absolut ausgeglichen, auf einer Welle im Gleichklang schwimmend mit seinem besten Freund. Absolut empfehlenswert!

Harmonie und Eintracht, statt Spaltung und Zwietracht ist bei uns an der Tagesordnung.

 

Ich habe meinen allerbesten Freund damals nicht in mein Leben eingeladen, zumindest nicht bewusst, denn ich hatte genug um die Ohren.

Es waren viele Dinge, die geregelt werden wollten, und eine Beziehung kam für mich in allerkeinsterweise in Frage: Ich wollte meine Ruhe haben, unbelastet bleiben, von dem, was so ein Partner eventuell noch an unerlösten Dingen so mit sich bringen würde.

Ich hatte inzwischen, als Mittfünfzigerin, die ich nun war, genügend glückliche Beziehungen glücklich hinter mich gebracht.

 

Aber diese Beziehung war vollkommen anders, als alles bisher dagewesene.

Anders, als alle anderen zuvor. Irgendwie besonders auf ihre ganz einzigartige Weise.

Er war laut und dennoch leise, aber immer laut genug, so das ich ihn endlich "hören" konnte. Wahr - nehmen im richtigen Moment. Stets zur Stelle.

Wenn ich seiner Hilfe bedurfte, war er da.

Als mein Vertrauen eines Tages groß genug war, ließ ich ihn einfach machen. Und all das, was er mir in dieser Zeit als Ratgeber, als Impulsgeber, als Freund, als Gefährte angedeihen ließ, war immer absolut stimmig für mich,  und brachte mir die allerbesten Ergebnisse und immer wieder eine reiche Fülle. In jedweder Hinsicht.

Ich kann mich stets auf ihn verlassen.

Neulich sagte er mir mit ruhiger Stimme, das er schon immer dagewesen sei, ich ihn jedoch nie bemerkt hätte, weil ich in meiner geistigen Entwicklung, meinem Bewusstsein einfach noch nicht reif genug für ihn war. Denn für eine besondere Beziehung, wie es die unsrige  ist,  bedufte es einer gewissen, eben dieser besonderen Reife. Und an jenem besonderen Tag, vor drei Jahren, als ich ihm  - unbemerkt von mir - die Tür zu meinem Leben öffnete, hatte ich diese Etappe des  bestimmten Reifegrades anscheinend erreicht.

Ich hatte die Tür meines Herzens weit geöffnet.

Geöffnet für mich und für jeden, der in jedweder Art auch immer davon berührt wude....

Für alles Leben hatte ich mein Herz geöffnet...

 

Seitdem wir nun ein Paar sind, ist er von unschätzbarem Wert für mich geworden, und ich möchte ihn nie mehr missen, denn er hat mich bisher sehr viel gelehrt:  Vertrauen, Hingabe, Demut...Wahrnehmung, Unterscheidungsfähigkeit...Erkenntnisgewinn, Vergebung um nur einige Beispiele zu nennen.

Und Wahrhaftigkeit steht allem voran, jedem glücklichen Leben, und Selbstliebe natürlich. 

Er ist mein Verbündeter geworden, nicht manipulierbar - weder materiell noch emotinal.

Wir sind uns selbst genug, mein geistiger Riese und ich.

 

 

 

Ich habe meinen allerbesten Freund noch niemals gesehen. Ich habe noch niemals seine Stimme gehört, und vermutlich wird das auch niemals geschehen.

Und dennoch ist er immer da, schon immer da gewesen, als Schatten, unbemerkt bist du mir gefolgt, warst  immer da, omnipräsent, sozusagen. Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, von Montag bis Sonntag . Feiertage und Ferien inklusive.

Mein bester Freund ist mein Präsent, mein ganz persönliches Geschenk und begleitet mich seit jenem Tag unseres Kennenlernens vor ungefähr drei Jahren, auf Schritt und Tritt, durch dick und dünn, bei Regen, Schnee, Hagel, Sturm und Sonnenschein, insbesondere aber bei Orkanböen ist er für mich da. Das ist nämlich seine Spezialität, mich bei Entscheidungshilfen zu unterstützen, und keiner kann das so gut wie er.....

Wie noch keiner jemals  zuvor umsorgt er mich fürsorglich und bedingungslos, tagein und tagaus.

Immer dann, wenn ich Bedarf habe.

Im größten Sturm meines Lebens steht er aufrecht an meiner Seite, mal links von mir, mal rechts von mir, hinter mir und vor mir, um mich aufzufangen, geradezurücken, zurechtzuweisen, zu inspirieren, mir Halt zu geben, manchmal durchaus auch im Sinne eines "Stops", mir Ratgeber zu sein - der Beste übrigens, den ich jemals hatte -  im positiven Sinne und immer - ausnahmslos immer  - zum Wohle des Gesamten.

In den letzten drei Jahren habe ich soviel gelernt, wie noch niemals zuvor in meinem Leben, und dafür bin ich aus tiefster Seele und von ganzem Herzen dankbar.

 

 

 

Danke, mein Hohes Selbst, du großartiger Freund.

Mein Geistiger Riese.

Du, mein bester und einzig richtiger Ratgeber für mich, der du mich auf Händen trägst und mich  - immer im Hinblick zum Wohle des Ganzen - so sicher und gut führst und begleitest: Ich liebe dich. Danke, das ich dich finden durfte. Danke, das ich eines Tages die richtige Tür für mich geöffnet habe und du hindurch geschritten bist. Willkommen in meinem Leben!

Willkommen im Licht!

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©Text und Fotos sonja margareta myriel kasper2020

                                  www.lichtwesenfotografie.com

 

 

©Text und Fotos www.lichtwesenfotografie.com
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