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Waldspaziergang am Freitag - 26

Liebe Waldläufer,

ich begrüße euch wieder sehr herzlich zum Waldspaziergang am Freitag, den wir seit nunmehr 26 Wochen zusammen machen.

Der Himmel ist blau, die Sonne strahlt und wir dürfen gespannt sein, wer und was uns heute in den unterschiedlichen Dimensionen so alles erwartet.

Es ist wie immer sehr besonders und wie immer jedesmal anders.

Wir müssen - um etwas Schönes zu erleben - nicht hunderte oder gar tausende von km verreisen.

"Sieh, das Gute liegt so nah", wusste schon Goethe zu berichten.

Warum glauben wir dennoch, das wir weit verreisen müssen um Urlaub zu machen, der häufig schon fast in Stress ausatet?

Warum glauben wir, unser JahresurlaubsGlück nur ganz weit weg zu finden?

Ist es vielleicht ein uns lieb gewordener Trend? Dient es ein klein wenig dem Ego, das uns an so mancher Stelle noch unterwandert hat, wo wir vielleicht noch nicht hinschauen wollten? Weit weg von zu Hause als Analogie zu weit weg von uns selbst?

Ist es die pure Abenteuerlust, die Sehnsucht nach fernen Ländern, das Kennenlernen anderer Kulturen?

Vielleicht ist es ein wenig von alldem hier angeführten.

Wir treffen uns in jungen Jahren mit vielen Menschen unterschiedlichster Kulturen sind neugierig, wißbegierig

und wir wollen in ferne Länder reisen, um unseren Horizont zu erweitern, um unsere Erfahrungen zu machen.

 

Wenn wir älter werden, wenn wir gereift sind, geht die Reise woanders hin: Wir wollen uns selbst bereisen, unser Inneres erkunden, uns selbst kennenlernen, neben all den Menschen, die wir Freunde oder Bekannte genannt haben, und die uns als Spiegel dienten, um uns kennenzulernen, was den meisten von uns jedoch gar nicht bewusst war, damals, als wir jung waren. Wir erkannten nicht, dass das, was wir einem anderen zugeschrieben haben, eine Projektion unserer eigenen Charakterschwäche oder -stärke war.

 

Für die Reise, die wir antreten wenn wir dafür reif genug geworden sind, brauchen wir kein teures Flug-oder Bahnticket.

Das was wir dafür brauchen ist Mut, der Wunsch sich selbst kennenzulernen, sich selbst in Gänze zu verstehen,

und vor allem, sich selbst anzunehmen, so, wie man sich nun gegenübertritt.

All die Stärken, aber auch die Schwächen anzuerkennen, nein, zu lieben, sich selbst lieben zu lernen, denn wir Menschen sind und bleiben auf unserer Lebensreise immer Lernende, und als Lernende sind wir immer mehr bestrebt, uns zu vervollständigen = ganz und damit heil zu werden.

Was wir in diesem Leben nicht erkösen konnten, ist dann vielleicht der Plan für unser nächstes Leben...

Es geht in diesem Sinne aus meiner Sicht und meiner Erfahrung in erster Linie darum, sich selbst lieben zu lernen, um die eigene Veredelung des Charakters und darum, die eigene Berufung zu finden, und schließlich zu leben.

Um dich lieben zu lernen ist es wichtig dich kennenzulernen, um herauszufinden wer du wirklich bist.

 Tue das, was du sonst immer mit anderen machst mit dir: Mach dich für dich selbst hübsch, mache dir ein Geschenk, gehe in dein Lieblingscafe, sprich mit dir,  und lerne dich selbst kennen.

Du wirst so manche Überraschung - positiver Art natürlich - erleben.

So wie jetzt auf unserem Spaziergang in den Wald:

Wir treten durch Regenbogenportale, entdecken einen wunderschönen Bläuling, öffnen ein blaues Portal,

begegnem einem Kugelkopfwesen, erleben die lilafarbene Energie, die uns reinigt, erfahren eine Schwingungserhöhung mitten im Wald und durchschreiten einen Lichtfluß um an eine kleine Bank zu gelangen, auf der wir Platz nehmen, um einfach nur zu sein.

Viel Freude und viele neue Erkenntnisse auf unserer Lichtreise durch den Wald.

sonja von lichtwesenfotografie☼☼☼ ☼☼☼ ☼☼☼

 

Text und Fotos, Quelle: www.lichtwesenfotografie.com